Im Rahmen der Mehrfachbeauftragung für den Neubau von 100 Wohnungen am Jenaer Friedensberg hat sich das Projektteam nun für einen der fünf vorgestellten Entwürfe entschieden.
Mit dem Entwurf „ Friedensbergterrassen“ konnte das Weimarer Architektenbüro Junk & Reich die jenawohnen GmbH vollends überzeugen. Die Architekten sehen hierbei vor, das hangbegleitende Wohngebiet in verschiedene Abschnitte einzuteilen. So weist es künftig unterschiedliche Funktionsbereiche auf. Flexible Wohnungstypen, die das Mehrgenerationenwohnen ermöglichen, sind konzeptbegleitend. Die Schaffung von Angeboten für modernes Wohnen sowie eines teilöffentlichen Bereiches im Kern des Quartiers, der ideale Möglichkeiten für ein „Miteinander“ bietet, belebt die Anlage.
Die Auswahl von nachhaltigen Materialien, eines zeitgemäßen Energiekonzeptes und der gezielten
Organisation des ruhenden Verkehrs, schafft ein ökologisches und zukunftsweisendes Wohnumfeld für das generationsübergreifende Zusammenleben. „Der hohe Anspruch der jenawohnen an die Qualität der
Gebäude setzt hohe Maßstäbe für uns Planer“, sagt Diplom-Ingenieur Ulrich Junk von Junk & Reich
Architekten, „Jena produziert schon seit je her neue Architektur was die Gebäude der Bauhauszeit oder anspruchsvolle Industriebauten bezeugen. Die Stadt belegt eine Vorreiterrolle auf dem Themengebiet der Technologie. Warum sollte sich diese besondere Stellung nicht auch in den modernen Neubauten der Stadt wiederfinden?“, so Junk.
Als besonders vorteilhaft wurden in diesem Entwurf die Terrassierung der Gebiete, die Ausbildung der Wohnungstypen als Mehrgenerationenwohnen und die Bildung eines Angers als „soziale Mitte“ und
Herzstück der Wohnanlage bewertet. Alle fünf Entwürfe für das Projekt sind herausragend, hätten wir vier weitere Grundstücke dieser Art, würden wahrscheinlich alle vier Entwürfe realisiert werden.
In Neubau und Sanierung investieren wir in den kommenden fünf Jahren bis zu 80 Millionen Euro, davon sind 15 Millionen Euro für das Projekt „Am Friedensberg“ vorgesehen. Über 600 Millionen Euro flossen bereits seit 1991 in unsere Wohnungsbestände.
(Quelle: jenawohnen GmbH)
1. März 2011