Auftraggeber:
GWG Weimar e.G.
Ettersburger Straße 64
99427 Weimar
Ansprechpartner: Herr Deckert
Tel. 0 36 43/46 42-0
Objektstandort:
Heinrich-Jäde-Straße 30/32
99425 Weimar
Planung:
2005 - 2006
Bauzeit:
2006 - 08/2008
Herstellungskosten:
12,00 Mio. EUR
Auftragssumme (Architektenhonorar):
1,40 Mio. EUR (Generalplaner)
Leistungsumfang:
LP 1 – 9 (Generalplanung) entsprechend § 33 HOAI
Neubau einer überwiegend 3- bis 4-geschossigen genossenschaftlichen Wohnanlage mit parkähnlichem Charakter, mit einer Wohnfläche von insgesamt 5.600 m² verteilt auf ca. 74 Wohnungen
Baudaten:
HNF: 6.000m², BGF: 11.950m², BRI: 33.200m³
Projektbearbeitung:
Junk & Reich - Architekten BDA
Dipl.-Ing. Arch. U. Junk - Projektleiter
Dipl.-Ing. Arch. F. Bormann - Projektbearbeiter
Dipl.-Ing. Arch. S. Lütkemeier – Projektbearbeiter
Dipl.-Ing. Gabriela Wallisch – AVA
Dipl.-Ing. Jürgen Ballasus – Ausschreibung
Dipl.-Ing. Arch. G. Kühne - Bauüberwachung
Das städtebauliche Konzept sieht eine überwiegend 3- bis 4-geschossige genossenschaftliche Wohnanlage mit parkähnlichem Charakter vor, mit einer Wohnfläche von insgesamt 5.600 m² verteilt auf ca. 74 Wohnungen. Die vorhandenen oberirdischen Gebäude werden abgebrochen. Der ruhende Verkehr für die Wohnanlage wird komplett in einer Tiefebene mit ca. 99 Stellplätzen für Bewohner und Besucher untergebracht. Die Erschließung der Tiefgarage erfolgt hangseitig von Norden über die Heinrich-Jäde-Straße. Für die Errichtung der Tiefgarage wird die Kubatur des vorhandenen Bunkers genutzt und erweitert. Die eingeschossige Tiefgarage wird über lichtschachtartige Öffnungen natürlich be- und entlüftet, welche entsprechend in die Gestaltung der Freianlagen integriert werden. Der mit einem Aufzug kombinierte Aufgang zur Wohnanlage ist in zentraler Lage vorgesehen.
Der städtebauliche Entwurf platziert 12 Wohnhäuser in Ost-West-Ausrichtung aller Räume in eine stark durchgrünte Anlage. Oberirdisch wird die Anlage fußläufig erschlossen. Die dazu dienenden als befahrbare Wohnwege auszubildenden Mischverkehrsflächen sollen nur im Ausnahmefall (durch Feuerwehr, Möbeltransport o.ä.) befahrbar sein. Die Ausführung der Wege entspricht dem Charakter von Fußwegen. Unter Beachtung des genossenschaftlichen Miteinanders werden 3 Wohngruppen mit jeweils 3 bzw. 5 Häusern durch eine Pergola im Erdgeschoss verbunden. Die Pergola unterteilt den Freiraum in Ruhezonen des privaten Grüns im Inneren der Wohngruppe und Flächen der gemeinschaftlichen Nutzung und Erschließung zwischen den Wohngruppen. Neben den Durchgängen sind unter der leichten Konstruktion Pavillons als Nebengebäude für Fahrräder, Geräte, Kinderwagen, Spielzeug, Müllcontainer usw. vorgesehen. Im Zentrum der Anlage ist ein Kinderspielplatz für die Wohnanlage geplant.
Für die belüfteten Kaltdächer sind deutliche Dachüberstände und eine ökologisch attraktive extensive Dachbegrünung geplant. Es sind Regenwasserzisternen zur Brauchwassernutzung vorgesehen. Außerdem besteht die Möglichkeit der Solarenergienutzung auf den Dächern der Wohnhäuser.
1. Rang
Gutachterverfahren 2005