SCHULBAU

DREIFELDSPORTHALLE APOLDA

Neubau einer multifunktionalen nutzbaren Dreifeldsporthalle in Apolda

Auftraggeber Landeshauptstadt Dresden Hochbauamt PF 12 00 20, 01001 Dresden
Objektstandort Mockritzer Straße 19 01219 Dresden-Strehlen
Zeit 02/2016-07/2019
Bearbeitung der Leistungsphasen LP 2-9 entsprechend § 34 HOAI in ARGE Hartmann+Helm / Junk & Reich
Raummaße & Flächen Bruttorauminhalt: 21.383 m³
Bruttogrundfläche: 2.886 m²
Nutzfläche: 2.081 m²

Allgemeines:

Im Rahmen der städtebaulichen Begleitmaßnahmen zur Vorbereitung der Landesgartenschau 2017 in Apolda sollte der Neubau einer multifunktional nutzbaren Dreifeld-Sporthalle realisiert werden. Neben der Nutzung als Veranstaltungsort sollte sie für den Schulsport der drei benachbarten Schulen, für Vereins- und Freizeitsport zur Verfügung stehen. Die Halle ist – neben dem Hans-Geupel-Stadion und dem Stadtbad – wichtiger Bestandteil des „Sportkomplexes an der Adolf-Aber-Straße“, der zur Vernetzung der Innenstadtstrukturen und zur Verbesserung des Sport- und Freizeitangebotes der Stadt entwickelt wird. Für das Gebiet wurde ein Bebauungsplan aufgestellt. 

Erschließung:

Der Haupteingang der Sporthalle weist zum nördlich gelegenen Vorplatz, der im Zuge der Umgestaltungsmaßnahmen zur Landesgartenschau als Park- und Festplatz ausgebildet wurde. Ein neuer Fußweg greift die Achse des Eingangs auf und verbindet den Sportkomplex mit der Innenstadt. Westlich der Halle befindet sich ein Multifunktions- und Allwetterplatz. Östlich der Halle bleibt der existierende Rodelhang mit einer Breite von knapp 40 m bestehen. Im Süden entstanden Bedarfsparkplätze für Veranstaltungen in Form einer Schotterrasenfläche. 

Architektur:

Die Halle schiebt sich als zweigeschossiger Baukörper in den bestehenden Hang, sodass sowohl der Haupteingang im Norden als auch die Zugänge zur Tribünenebene im Süden barrierefrei erschlossen werden können. Durch Anpassung an den natürlichen Geländeverlauf wurden die Eingriffe in den Hang reduziert und die Außenanlagen optimal miteinander vernetzt. Das durch den Bau verlorenen gegangenen Grün wurde durch extensive Begrünung des Hallendaches und Neupflanzungen von Bäumen im Bereich der Stellplätze kompensiert.   

Die Halle präsentiert sich zum Festplatz hin mit einer großflächigen Glasfassade, in die die Volumen der drei Geräteräume eingestellt sind. Durch die Nordorientierung der Glasfassade und den auskragenden Dachüberstand ist die natürliche Belichtung der Sporthalle mit Tageslicht ohne Blendwirkung gewährleistet. Die Ansicht der Südseite wiederholt das Motiv der Nordfassade. Dach und Giebelflächen bilden einen geschlossenen Rahmen, unter dem die Funktionen zusammengefasst werden.  

In der Erdgeschossebene empfängt ein Foyer die Besucher und leitet direkt in die Halle bzw. ins Obergeschoss weiter. Hier befinden sich die Tribünen, ein Vereins- und ein Multifunktionsraum. Der in den Hang geschobene Bereich unterhalb der Tribünen nimmt die Umkleiden und Nebenräume auf. 

Stützen und Wände der Halle wurden in Stahlbetonbauweise ausgeführt. Sie tragen das Dachtragwerk aus Doppel-BSH-Bindern. Die Dachschale aus Brettsperrholz-Mehrschichttafeln erfüllt neben der statischen Funktion zusätzlich Wärmeschutz- und Akustikanforderungen. Sie wurde werkseitig mit integrierter Dämmung, einem Akustikabsorber und profilierter Unterseite hergestellt. Das Dach wurde als extensiv begrüntes Foliendach ausgebildet. 

Im Inneren prägen Sichtbetonwände, Epoxidharzböden und sichtbar verlegte Lüftungsleitungen den funktionalen Charakter der Sporthalle. Die Spielfelder wurden mit flächenelastischem Sportboden und umlaufenden Prallwänden ausgestattet. 

Die DIN- sowie wettkampfgerechte Halle kann durch Trennvorhänge in drei Felder geteilt werden. Jedem Hallenteil ist ein Geräteraum zugeordnet. 

Für den Wettkampfbetrieb und Veranstaltungen stehen unter Einbeziehung der festen und der mobilen Tribünenelemente ca. 550 Sitzplätze zur Verfügung. Bei Veranstaltungen finden bis zu 1.900 Personen stehend Platz.

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