bÜROBAU

AMTSGERICHT PÖßNECK

Umbau/Sanierung Amtsgericht Pößnek

Auftraggeber Staatsbauamt Gera Puschkinplatz 7 07504 Gera
Objektstandort Bahnhofstr. 18 07381 Pößneck (Denkmalobjekt)
zeit 1997-2003
bearbeitung der leistungsphasen LP 1-8 entsprechend § 33 HOAI
Raummaße & Flächen Bruttorauminhalt: 6.863 m³
Bruttogrundfläche: 1.941 m²
Hauptnutzfläche: 940 m²

Mit Erlass vom 16.12.95 wurde vom Thüringen Finanzministerium beschlossen, das gebietsprägende, historische Gerichtsgebäude zu sanieren und umzubauen. Mit erheblichen funktionellen Eingriffen, wie der Wiedereingliederung von Räumen, welche von der benachbarten Polizeiinspektion genutzt wurden, der Schaffung einer behindertengerechten Erschließung durch den zentralen Atriumkern, dem Einbau einer Nebentreppenanlage bzw. der Umgestaltung der Eingangssituation, wurde den heutigen Anforderungen an zeitgemäße Justizgebäude Rechnung getragen. Das spiegelte sich in einer guten Orientierung, größeren Gerichtssälen mit Publikumsplätzen, dazugeordneten Aufenthaltsbereichen mit Sitz- und Schreibmöglichkeiten, verbesserten Arbeitsbedingungen für die Angestellten, vergrößerten Sozial- und Sanitärbereichen und klimatisierten Archivbereichen wieder.

Durch die Umgestaltung der Außenanlagen wurde der besucher- und serviceorientierte Grundcharakter noch verstärkt. In Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege war die Außenhaut nach historischem Vorbild originalgetreu wiederherzustellen. Das Innenraumkonzept wurde auf Grund mehrerer Umbauphasen und fehlender Originaldokumente komplett neu geplant. Prägende Ausbaumaterialien sind Holz (Türen, Wandverkleidungen, Parkett in amerikanischem Kirschbaumfurnier) Linoleumböden, Werksteinbeläge in Fruchtschiefer, Stahl- und Aluminiumelemente bzw. satinierte Glasflächen (Geländer, Oberlichter, Richtertische). Im Gegensatz dazu stehen die glatt geputzten Wandflächen in getöntem Weiß. Mit einer zeitlosen, soliden Verarbeitung und Detailausbildung ist dem würdevollem Charakter des Gebäudes Rechnung getragen worden. Die Umgestaltung des Amtsgerichts in seiner Symbiose von historischen und zeitgemäßen Elementen sollte richtungsweisend auf weitere Sanierungen wirken, um die Innenstadt nachhaltig zu beleben.

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