Bildungsbau

ERNST-ABBE-GYMNASIUM JENA

Sanierung / Umbau Schulgebäude und Sporthalle, Neubau einer Aula

Auftraggeber Kommunale Immobilien Jena (KIJ), Eigenbetrieb der Stadt Jena, Paradiesstraße 6, 07743 Jena
Objektstandort Ammerbacher Straße 21, 07745 Jena
Zeit 2014-2016
Bearbeitung der Leistungsphasen LP 1-9 entsprechend § 33 HOAI in ARGE mit Hartmann+Helm PlanungsGmbH
Raummaße & Flächen Bruttorauminhalt: 28.892 m3
Bruttogrundfläche: 7.596 m2
Nutzfläche: 5.280 m2

Das Ernst-Abbe-Gymnasium Jena sollte generalsaniert und durch einen Erweiterungsbau mit Aula und Unterrichtsräumen ergänzt werden. Das Bestandsgebäude wurde 1990 als eine der letzten DDR-Plattenbauschulen der Schulbaureihe 80 in Jena-Winzerla errichtet. Es entsprach dem Schultyp „Erfurt“, der aus einem dreigeschossigen Bauteil A und einem viergeschossigen Bauteil B – gekoppelt durch einen Verbindungsbau – besteht.

Das Baufeld war durch die Bestandsbauten und den vorhandenen Baumbestand sehr beengt. Im Entwurf wurde darum nach einer flächensparenden Lösung für den Erweiterungsbau gesucht. Hauptaugenmerk wurde dabei auf die umseitige Raumwirkung des neuen Ensembles gelegt. Es sollte nach Fertigstellung als modernes Schulgebäude in Erscheinung treten.
Ein wichtiger Anspruch war die Einhaltung des Gesamtkostenrahmens ohne auf gestalterische und funktionelle Aspekte zu verzichten.

Besonderer Wert wurde auf die Kompaktheit des Ensembles, eine minimierte Gebäudehüllfläche und eine optimale Erschließung und Verknüpfung der Raumfunktionen gelegt. Hierbei blieben die Bauteile A und B in ihrer Struktur und Funktionsverteilung erhalten.

Der aus energetischer Sicht problematische Verbinder wurde abgerissen und durch einen neuen Zwischenbau ersetzt, der das „Herz“ der Schule bildet. Er vereint eine großzügige Eingangs- und Treppenhalle, die neue Aula und die zusätzlich geforderten Klassenräume. Durch den Einbau eines Aufzuges wurde die Schule barrierefrei erschlossen. Es wurde mit einer Volllüftung ausgestattet und erfüllt den Standard KfW-Effizienzhaus 85.

Die Sporthalle blieb in ihrer Grundstruktur erhalten und wurde durch den Einbau eines flächenelastischen Sportbodens, einer Akustikdecke und einer umlaufenden Prallwand modernisiert. Umbauarbeiten fanden hier nur innerhalb des Eingangsbereiches und Sozialtraktes statt, um die Barrierefreiheit und eine zeitgemäße Nutzbarkeit der Sporthalle sicherzustellen. Außerdem wurden notwendige Technikräume für die Lüftung ergänzt.

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